Großeinsatz mit 60 Einsatzfahrzeugen: Auf einem Bauernhof bei Vorbach ist am Mittwochnachmittag ein Feuer ausgebrochen. 15 Tiere sind dabei gestorben.
Bei Vorbach brach am Mittwochnachmittag ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen aus. 15 Tiere sind bei dem Brand gestorben, 31 konnten gerettet werden. Die Feuerwehren waren mit 60 Fahrzeugen im Großeinsatz.
Wie die Polizei Eschenbach informiert, ging die Meldung über den Brand in einem alten Stall in Unterbibrach kurz vor 16 Uhr ein. Das Feuer weitete sich daraufhin auf eine Halle, in der Kartonagen und Stroh gelagert waren, und von dort auf einen Kuhstall aus.
Darin befanden sich laut Polizei etwa 50 Kühe. Während das Feuer von einer Betondecke zunächst davon abgehalten wurde, direkt auf den Bereich, in dem sich die Tiere befanden, überzugreifen, konnte das Gebäude wegen mangelnder Statik aber zunächst nicht betreten werden. Der Dachstuhl war in Vollbrand und der Dachbereich musste erst mit einem Bagger freigeräumt werden. 31 Rinder konnten letztendlich gerettet werden, 15 starben. Ebenso wurde eine Photovoltaik-Anlage beschädigt.
Dass das Feuer noch auf weitere Gebäude, darunter auch das Wohnhaus, übergriff, konnten die Feuerwehren unter Leitung von Kreisbrandrat Marco Saller und Kommandant Jürgen Haider verhindern. Außerdem waren THW und Rettungsdienst im Einsatz. „Einige Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt”, teilt die Polizei weiter mit. Unter anderem musste ein Feuerwehrmann aufgrund des Verdachtes einer Raugasvergiftung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbetrag geschätzt.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei Eschenbach führt die Ermittlungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09645/9204-0 zu melden.