Die Baller League stellt den Spielbetrieb in Deutschland ein. Mit Top-Fußballern besetzte Teams und regionale Talente prägten die Liga, doch nun konzentriert sich das Unternehmen auf internationale Märkte.
Die Baller League stellt ihren Spielbetrieb in Deutschland ein. Wie das Medienmagazin DWDL.de berichtet und die Liga bestätigt, werden die Aktivitäten hierzulande „vorerst pausiert“. Eine Rückkehr wird zwar nicht ausgeschlossen, der Fokus liegt nun jedoch auf internationalen Märkten wie Großbritannien und den USA.
Als Gründe nennt Baller League International eine strategische Neuausrichtung: Der deutsche Markt biete aktuell nicht die nötige Größe und Struktur für die langfristigen Ziele. Finanzielle Probleme weist das Unternehmen zurück, räumt aber ein, dass die Liga in Deutschland bislang nicht profitabel war. Eine geplante vierte Saison im Januar 2026 wird nicht mehr stattfinden.
Hinter der „Baller League“ stecken zwei echte Weltmeister: Mats Hummels und Lukas Podolski. Podolski agierte als „President of Football“, Mats Hummels, der zuvor Liga-Präsident war, stieg bereits nach der ersten Saison wieder aus. Als Team-Coaches waren unter anderem Kevin-Prince Boateng, Christoph Kramer, MontanaBlack, Max Kruse, Jens Knossalla, Hans Sarpei, Alisha Lehmann, Felix Lobrecht, Kontra K und Nader Jindaoui tätig.
Neben prominenten Coaches und Ex-Profis bot die Baller League auch regionalen Talenten eine Bühne. So wurde Max Wißmann (21) aus Wackersdorf beim Draft für die zweite Saison ins Team „Beton Berlin“ von Felix Lobrecht und Kontra K berufen und stand dort mit erfahrenen Profis wie Patrick Schönfeld und Maximilian Beister auf dem Platz.
Auch abseits des Spielfelds prägten regionale Akteure die Liga: Anton Masalkov (31) aus Luhe machte sich als Fanbeauftragter des Teams „Hollywood United“ von Max Kruse und Jens „Knossi“ Knossalla einen Namen und wurde von Sponsor Xing sogar als „Mitarbeiter des Spieltags“ ausgezeichnet.