Blue Devils Weiden verpassen in Dresden den erhofften Neustart | Weiden24

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vor 2 Stunden
Charlie Jahnke (rechts) und die Blue Devils Weiden haben das Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Dresden am Freitagabend mit 1:5 verloren.  (Bild: Julia Peter)
Charlie Jahnke (rechts) und die Blue Devils Weiden haben das Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Dresden am Freitagabend mit 1:5 verloren. (Bild: Julia Peter)
Charlie Jahnke (rechts) und die Blue Devils Weiden haben das Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Dresden am Freitagabend mit 1:5 verloren. (Bild: Julia Peter)
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Charlie Jahnke (rechts) und die Blue Devils Weiden haben das Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Dresden am Freitagabend mit 1:5 verloren. (Bild: Julia Peter)

Blue Devils Weiden verpassen in Dresden den erhofften Neustart

Aufbruchstimmung? Davon war bei den Blue Devils Weiden in Dresden am Freitagabend wenig zu sehen. Ein völlig verschlafener Start, zahlreiche Strafzeiten und kaum offensive Durchschlagskraft ließen die Hoffnungen schnell platzen.

Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen in der DEL2 vor 3494 Zuschauern Joynext-Arena mit 1:5 verloren.

Mit etwas Aufbruchstimmung reisten die Blue Devils nach Dresden. Neben den Neuzugängen Benedikt Jiranek und Kristian Hufsky, der noch nicht im Aufgebot stand, kehrte Paul Vinzens per Förderlizenz zurück. Auch Headcoach Dave Matsos war wieder an der Bande. Dagegen wurde der Wechsel von Luca Gläser nach Selb verkündet. Verletzungsbedingt fehlten Filip Reisnecker und Michael McNiven, während Philipp Faulhaber und Georg Thal per Förderlizenz für Deggendorf beziehungsweise Selb aufliefen.

Mit 30 Minuten Verspätung begann die Partie in Dresden nach einer technischen Störung - und die Blue Devils waren gedanklich offenbar noch nicht auf dem Eis. Gerade einmal 56 Sekunden waren gespielt, als die Eislöwen erstmals zuschlugen. Weiden fand auch danach kaum Zugriff, ließ eine eigene Überzahl ungenutzt und kassierte bereits nach sechs Minuten das 0:2. Dresden blieb klar tonangebend und drängte die Oberpfälzer immer wieder tief in deren Drittel. Zahlreiche Strafzeiten brachten Weiden zusätzlich in Bedrängnis, doch selbst eine doppelte Unterzahl überstanden die Gäste schadlos. Offensiv ging dagegen nahezu nichts: Ein einziger Torschuss in 20 Minuten unterstrich die Dresdner Überlegenheit.

Mit deutlich mehr Schwung kamen die Blue Devils aus der Kabine und fanden nun wesentlich besser in die Partie. In Überzahl bot sich Voyer sogar die große Chance zum Anschlusstreffer, doch der Weidener ließ die Gelegenheit ungenutzt. Rund zehn Minuten lang begegneten die Oberpfälzer den Eislöwen auf Augenhöhe und hatten phasenweise sogar mehr vom Spiel. Doch mit dem dritten Dresdner Treffer kippte die Begegnung erneut. Die Sachsen übernahmen wieder das Kommando und legten kurz vor der zweiten Pause nach: Die Spink-Zwillinge kombinierten sich sehenswert durch die Weidener Defensive, ehe Suvanto aus dem hohen Slot zum 4:0 abschloss und damit früh für klare Verhältnisse sorgte.

Angesichts des deutlichen Rückstands war die Spannung im Schlussdrittel früh verflogen. Dresden nahm spürbar Tempo heraus, während die Blue Devils offensiv weiterhin kaum Akzente setzten. Lediglich Marusch gelang der Treffer zum 1:4, ansonsten blieb der Kasten des DEL-Absteigers weitgehend ungefährdet. Gerade einmal elf Torschüsse standen für Weiden am Ende zu Buche. Hinzu kamen insgesamt acht kleine Strafzeiten, die den Oberpfälzern immer wieder den Rhythmus nahmen. Immerhin hielt das Unterzahlspiel stand und blieb ohne Gegentreffer. Den Schlusspunkt setzten dennoch die Eislöwen, die wenige Augenblicke vor der Sirene zum 5:1-Endstand trafen.

Dresdener Eislöwen: Berbner - MacKinnon, Krüger, Riedl, Suvanto, Kreutzer, Granz, Korte - Andres, Helewka, Ahlroth, Sykora, LeBlanc, Fox, Nijenhuis, Tylor Spink, Tyson Spink, Buschbeck, Knobloch, Hendreschke
Blue Devils Weiden: Mühlberger - Muck, Filin, Scalzo, Marusch, Bohac, Pokorny, Jiranek - Tracey, Regush, Knackstedt, Vinzens, Jahnke, Voyer, Brunner, Postel, Ribarik, Gron, Grimm, Hofverberg
Tore: 1:0 (1.) Andres (Kreutzer, Helewka), 2:0 (7.) Tyson Spink (Tylor Spink), 3:0 (32.) Tyson Spink (Tylor Spink, Nijenhuis), 4:0 (39.) Suvanto (Spink, Spink), 4:1 (56.) Marusch (Regush), 5:1 (59.) Hendreschke (Knobloch, Buschbeck) – Strafen: Dresden 8, Weiden 16 + 10 für Postel – SR: Moosberger, Gawlik – Zuschauer: 3494

 
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