Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreisen | Weiden24

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Bei Kontrollen in Waidhaus hat die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen verhindert, dabei entdeckten sie unter anderem gefälschte Ausweise. (Symbolbild: Bundespolizei)
Bei Kontrollen in Waidhaus hat die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen verhindert, dabei entdeckten sie unter anderem gefälschte Ausweise. (Symbolbild: Bundespolizei)
Bei Kontrollen in Waidhaus hat die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen verhindert, dabei entdeckten sie unter anderem gefälschte Ausweise. (Symbolbild: Bundespolizei)
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Bei Kontrollen in Waidhaus hat die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen verhindert, dabei entdeckten sie unter anderem gefälschte Ausweise. (Symbolbild: Bundespolizei)

Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreisen

Bei Kontrollen in Waidhaus hat die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen verhindert. Gefälschte Ausweise und Marihuana wurden entdeckt. Die Männer wurden nach Georgien zurückgewiesen.

Bei Grenzkontrollen in Waidhaus haben Bundespolizisten am Dienstag und Mittwoch drei unerlaubte Einreisen verhindert. In allen Fällen entdeckten die Beamten gefälschte Identitätskarten. Zudem stellten sie bei einem der Männer Marihuana sicher.
Am Dienstag kontrollierten die Beamten einen 40-jährigen georgischen Staatsangehörigen, der in einem Fernreisebus auf der Strecke Prag–Zürich unterwegs war. Der Mann legte einen gültigen georgischen Reisepass vor, der letzte Einreisestempel in den Schengenraum stammte aus dem September 2021. Einen gültigen Aufenthaltstitel oder andere Dokumente, die seine aktuelle Einreise und seinen Aufenthalt im Schengenraum rechtfertigen würden, konnte der Mann jedoch nicht vorweisen, schreibt die Polizei. Wie sie weiter informiert, dürfen sich georgische Staatsangehörige mit einem biometrischen Reisepass grundsätzlich für Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei im Schengenraum aufhalten, sofern sie die weiteren Einreisevoraussetzungen erfüllen. Für einen darüber hinausgehenden Aufenthalt benötigen sie ein Visum oder einen Aufenthaltstitel.
Die Bundespolizisten forderten den 40-Jährigen auf, den Reisebus zu verlassen. Beim Aussteigen versuchte der Mann, einen Plastikbeutel in einen Mülleimer zu werfen. Die Beamten identifizierten den Inhalt des Beutels als Marihuana im einstelligen Grammbereich. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie außerdem eine rumänische Identitätskarte, die sich als Fälschung herausstellte. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus ermittelt gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.

Nur wenige Stunden später stießen die Beamten erneut auf gefälschte Ausweise. Gegen 3 Uhr am Mittwoch kontrollierten sie zwei georgische Staatsangehörige im Alter von 23 und 25 Jahren in einem Fernreisebus auf der Strecke Prag–Brügge. Beide Männer legten den Beamten litauische Identitätskarten vor. Bei der Überprüfung erkannten die Bundespolizisten, dass es sich um Fälschungen handelte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die gültigen georgischen Reisepässe der Männer. In beiden Pässen war jeweils ein Einreisestempel vom November 2025 aus Frankfurt als der letzte dokumentierte Einreisenachweis. Ein gültiges Visum oder einen Aufenthaltstitel konnten die Georgier jedoch nicht vorlegen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten außerdem weitere Dokumente, die auf die Personalien der gefälschten litauischen Identitätskarten ausgestellt waren.
Die Bundespolizei nahm die Männer in Gewahrsam und leitete gegen sie Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie wegen des Verdachts einer Straftat im Zusammenhang mit den gefälschten Ausweisdokumenten ein.
Die drei Männer wurden noch am Mittwoch nach Memmingen gebracht und von dort mit dem Flugzeug in ihr Heimatland zurückgewiesen.

 
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