Einbruch in KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: Polizei sucht Zeugen | Weiden24

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Auf der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg ist in das Bildungszentrum und ins Museumscafé eingebrochen worden. Die Polizei ermittelt.  (Bild: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)
Auf der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg ist in das Bildungszentrum und ins Museumscafé eingebrochen worden. Die Polizei ermittelt. (Bild: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)
Auf der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg ist in das Bildungszentrum und ins Museumscafé eingebrochen worden. Die Polizei ermittelt. (Bild: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)
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Auf der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg ist in das Bildungszentrum und ins Museumscafé eingebrochen worden. Die Polizei ermittelt. (Bild: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)

Einbruch in KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: Polizei sucht Zeugen

Unbekannte brechen in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein und entwenden Bargeld aus dem inklusiven Museumscafé. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro, die Ermittlungen laufen.

Unbekannte sind in der Nacht auf Sonntag, 12. Juli, in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg eingebrochen. Dabei verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld aus dem dort untergebrachten inklusiven Museumscafé. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Einbrecher zudem in Büroräume der pädagogischen Mitarbeiter ein. Angaben zum möglichen weiteren Diebesgut liegen bislang nicht vor. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Beobachtungen im Bereich der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0961/401 22 22 zu melden.

Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, erklärte: „Wir wurden Opfer eines offensichtlich kriminellen Überfalls. Das Beklauen von Sozialprojekten ist die niederträchtigste Art des Eigentumsdeliktes. Wir und das Museumscafé fühlen uns persönlich angegriffen.“ Das geht aus einem Facebook-Post hervor, der am Montagnachmittag abgesetzt worden ist.

Das Museumscafé im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist Teil des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth. Dort sind Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung im Dienstleistungsbereich entstanden. Unter dem Motto „fordern und fördern“ arbeiten die Beschäftigten in verschiedenen Bereichen wie Service, Küche und Reinigung.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erinnert an die Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg und seiner Außenlager sowie an das Schicksal der dort inhaftierten Menschen. Rund 100.000 Häftlinge hielt die SS zwischen 1938 und 1945 im Lagerkomplex gefangen, mindestens 30.000 von ihnen kamen ums Leben. Heute informieren Dauerausstellungen, Bildungsangebote, Recherchemöglichkeiten und Wechselausstellungen über die Geschichte des Ortes und dessen Nachwirkungen bis in die Gegenwart.

 
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