Frida-Kahlo-Projekt: Jugendtreff PlanB gewinnt Jugend-Kulturförderpreis | Weiden24

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Das Projekt „Dulce Dolor – Die Kunst des Leidens“ erhält den Jugend-Kulturförderpreis 2026. (Archivbild: Gabi Schönberger)
Das Projekt „Dulce Dolor – Die Kunst des Leidens“ erhält den Jugend-Kulturförderpreis 2026. (Archivbild: Gabi Schönberger)
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Das Projekt „Dulce Dolor – Die Kunst des Leidens“ erhält den Jugend-Kulturförderpreis 2026. (Archivbild: Gabi Schönberger)

Frida-Kahlo-Projekt: Jugendtreff PlanB gewinnt Jugend-Kulturförderpreis

Das Projekt „Dulce Dolor – Die Kunst des Leidens“ erhält den Jugend-Kulturförderpreis 2026. Über zwei Jahre setzen sich Jugendliche im Jugendtreff PlanB in Weiden kreativ mit Frida Kahlos Leben und Schmerz auseinander.

Das Projekt „Dulce Dolor – Die Kunst des Leidens“ des Jugendtreffs PlanB in Weiden erhält den Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz 2026. Beim „Kunstgenuss bis Mitternacht“ im Oktober 2025 beeindruckten die Jugendlichen mit einer außergewöhnlichen Inszenierung über das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo.

Zwei Jahre Arbeit

Hinter dem Projekt steckt viel Engagement. PlanB-Pädagogin Kerstin Reintsch entwickelte gemeinsam mit mehr als 100 Mitwirkenden aus dem In- und Ausland seit April 2024 ein umfangreiches Kunstprojekt. In verschiedenen Workshops und Teilprojekten setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Frida Kahlos Leben, ihren Schicksalsschlägen und ihrer Kunst auseinander.

Das Ziel: zeigen, wie Kunst helfen kann, Schmerz, Gefühle und persönliche Erfahrungen auszudrücken. Schon 2025 brachte Reintsch die Idee auf den Punkt: „Dulce Dolor feiert das Leben, den Schmerz und die enorme Kraft der Künste.“

Dass das Projekt überhaupt für den Wettbewerb vorgeschlagen wurde, ist Julia Zimmermann, Geschäftsleiterin des Stadtjugendrings Weiden, zu verdanken. Sie war überzeugt, dass die außergewöhnliche Arbeit weit über Weiden hinaus Aufmerksamkeit verdient.

Jury lobt Mut und Kreativität

Die Freude über die Auszeichnung ist riesig. Für Kerstin Reintsch bedeutet der Preis vor allem Anerkennung für die vielen Monate intensiver Arbeit. Als sie von der Entscheidung erfuhr, flossen sogar die Tränen. „Nach den Monaten und Jahren der Arbeit so ausgezeichnet zu werden, bedeutet uns sehr viel“, sagt sie.

Insgesamt wurden 37 Projekte für den Jugend-Kulturförderpreis eingereicht. In der Kategorie „Kunst – ästhetisch-künstlerisches Handeln“ überzeugte das Jugendzentrum PlanB die Jury. Besonders hervorgehoben wurde, dass sich Jugendliche unterschiedlichen Alters über zwei Jahre hinweg kreativ mit negativen Gefühlen, persönlichen Erlebnissen und deren künstlerischer Verarbeitung auseinandergesetzt haben. Der Jugend-Kulturförderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird jährlich in drei Kategorien an junge Kulturschaffende aus der Oberpfalz vergeben.

 
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