Großeinsatz an Realschule in Hof beendet: Gewalttat von Anrufer vorgetäuscht | Weiden24

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vor 8 Stunden
Derzeit findet an der Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof ein Großeinsatz der Polizei statt. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)
Derzeit findet an der Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof ein Großeinsatz der Polizei statt. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)
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Derzeit findet an der Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof ein Großeinsatz der Polizei statt. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)

Großeinsatz an Realschule in Hof beendet: Gewalttat von Anrufer vorgetäuscht

Der Großeinsatz an einer Realschule in Hof ist weitgehend beendet. Nach einem Anruf über eine mutmaßliche Gewalttat haben Beamte das Schulgebäude durchsucht. Nun herrscht Gewissheit, dass alles nur vorgetäuscht war.

Der Großeinsatz der Polizei an einer Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof ist weitgehend beendet. Das berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken. Demnach hat um kurz vor 11 Uhr eine bislang unbekannte Person die Telefonnummer der Polizeiinspektion Hof gewählt und teilte am Telefon ein mutmaßliches Gewaltdelikt in der Realschule mit. Laut dem Anrufer soll es zu einer Gewalttat mit mehreren Verletzen unter Einsatz eines Messers gekommen sein.

Die Polizei Hof und eine Vielzahl unterstützender Kräfte eilten zum Schulgebäude und begannen mit der Durchsuchung. Der Einsatz erstreckte sich auch auf das nahegelegene Gymnasium. Das Polizeipräsidium Oberfranken vermeldet jetzt die Gewissheit, dass die vermeintliche Gewalttat nur vorgetäuscht war.

Es laufen nun polizeiliche Ermittlungen wegen des Vortäuschens der vermeintlichen Gewalttat. Diese führt die Kriminalpolizei Hof. Im Falle einer Tatermittlung würden empfindliche Strafen drohen. Die Polizei schreibt dazu: „Das Vortäuschen einer Notlage, um einen Polizeieinsatz auszulösen, erfüllt in Deutschland den Straftatbestand des Missbrauchs von Notrufen sowie das Vortäuschen einer Straftat. Neben Freiheits- oder Geldstrafen können auch weitreichende finanzielle Regressforderungen aufgrund der umfassenden Einsatzkosten drohen.”

Neben Einsatzkräften der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Hof waren Beamte aus ganz Oberfranken und Spezialkräfte aus Mittelfranken und Polizeihubschrauber eingebunden. Außerdem waren über 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW im Einsatz.

 
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