Hausexplosion: Vermisste nicht im Haus oder vermutlich tot | Weiden24

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Mit einem Holzgerüst wurde das Gebäude stabilisiert. (Bild: Tizian Gerbing/dpa)
Mit einem Holzgerüst wurde das Gebäude stabilisiert. (Bild: Tizian Gerbing/dpa)
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Mit einem Holzgerüst wurde das Gebäude stabilisiert. (Bild: Tizian Gerbing/dpa)

Hausexplosion: Vermisste nicht im Haus oder vermutlich tot

Eine Explosion zerstört große Teile eines Wohnhauses, auch am Tag danach werden noch zwei Menschen vermisst. Falls sie im Haus waren, geht die Polizei davon aus, dass sie tot sind.

Einen Tag nach der gewaltigen Explosion in einem Regensburger Wohnhaus werden noch immer zwei Personen vermisst. Sollten sie sich im Haus befunden haben, werde man wohl nur ihre Leichen bergen können, heißt es von der Polizei. Es ist aber nach wie vor möglich, dass sie nicht vor Ort waren und beispielsweise im Urlaub sind. 

Bisher konnten die Einsatzkräfte das einsturzgefährdete Haus nicht betreten, bis zum Morgen sind die Sicherungsmaßnahmen durch das Technische Hilfswerk gegen einen Einsturz allerdings beendet worden, wie die Polizei mitteilte. Am Vormittag liefen noch Maßnahmen gegen herunterfallende Teile. Bis Einsatzkräfte ins Haus können, werde es voraussichtlich Nachmittag werden. 

Dann soll nach den Vermissten gesucht werden. Es gehe dabei aber nicht mehr um eine Rettungsaktion, sagt ein Sprecher. Zudem werden man Ermittlungen zur Brand- beziehungsweise Explosionsursache aufnehmen. Beides ist noch unklar, es steht aber eine Gasexplosion im Raum. Zur Identität der Vermissten machte die Polizei bisher keine Angaben. 

War es ein Unfall oder Absicht?

Die Explosion in den frühen Morgenstunden des Mittwochs zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung. Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch nicht geklärt.

Die Bereitschaftspolizei sicherte zusammen mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes Spuren, die nun ausgewertet werden müssen. Zur Schadenshöhe machten die Behörden zunächst keine Angaben. Er dürfte aber hoch ausfallen. Der direkt betroffene Gebäudeteil müsse „auf jeden Fall komplett abgerissen werden“, sagte ein Polizeisprecher. 

Gebäudekomplex für Bewohner gesperrt

Einige Bewohner des Gebäudekomplexes konnten bereits am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um das Notwendigste für die Nacht zu holen. Das Wohnhaus, in dem es zur Explosion kam, ist Teil eines vierstöckigen Reihengebäudes, der komplett gesperrt wurde. Am Donnerstag sollen weitere Bewohner der angrenzenden Gebäudeteile zumindest vorübergehend zurückkehren können, um Dinge zu holen. Der Gebäudekomplex ist aber ohne Strom, Wasser und Gas. 

Die meisten Bewohner seien „bei Freunden, Hotels oder dergleichen untergekommen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Für die anderen suchte die Stadt Regensburg über ihre Homepage nach Unterkunftsangeboten.

© dpa-infocom, dpa:261029-930-909569/3

 
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