Lasergame-Arena Projekt in Mitterteich wird nicht realisiert | Weiden24

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22.08.2025
In Mitterteich wollten zwei befreundete Ehepaare im ehemaligen Lidl-Gebäude eine Lasergame-Arena betreiben. Doch daraus wird nun nichts. Beim Lasergame versuchen die Spieler, sich mit Infrarotsignalgebern gegenseitig zu treffen. Sensoren an Westen werten die Treffer aus.  (Symbolbild: Carmen Jaspersen/dpa)
In Mitterteich wollten zwei befreundete Ehepaare im ehemaligen Lidl-Gebäude eine Lasergame-Arena betreiben. Doch daraus wird nun nichts. Beim Lasergame versuchen die Spieler, sich mit Infrarotsignalgebern gegenseitig zu treffen. Sensoren an Westen werten die Treffer aus. (Symbolbild: Carmen Jaspersen/dpa)
In Mitterteich wollten zwei befreundete Ehepaare im ehemaligen Lidl-Gebäude eine Lasergame-Arena betreiben. Doch daraus wird nun nichts. Beim Lasergame versuchen die Spieler, sich mit Infrarotsignalgebern gegenseitig zu treffen. Sensoren an Westen werten die Treffer aus. (Symbolbild: Carmen Jaspersen/dpa)
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In Mitterteich wollten zwei befreundete Ehepaare im ehemaligen Lidl-Gebäude eine Lasergame-Arena betreiben. Doch daraus wird nun nichts. Beim Lasergame versuchen die Spieler, sich mit Infrarotsignalgebern gegenseitig zu treffen. Sensoren an Westen werten die Treffer aus. (Symbolbild: Carmen Jaspersen/dpa)

Lasergame-Arena Projekt in Mitterteich wird nicht realisiert

Die Pläne für eine Lasergame-Arena im ehemaligen Lidl-Gebäude in Mitterteich sind gescheitert. Wegen fehlender Bauleitplanung ist das Projekt nicht mit den Vorgaben des Landratsamts vereinbar.

Eigentlich sollte es im September losgehen – doch seit Anfang August ist klar: Aus der Lasergame-Arena in Mitterteich wird nichts. Wie Mike Rötzschke im Gespräch mit Oberpfalz-Medien bedauerte, sei der Plan an den Vorgaben des Landratsamts gescheitert. Das verlangte nämlich einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der Rötzschke und seinem Kumpel Andreas Bock nochmal zusätzlich Geld gekostet hätte. Die beiden wollten mit ihren Frauen im ehemaligen Lidl-Gebäude in Mitterteich auf 500 Quadratmetern einen Imbiss und die Spielfläche für Lasergame betreiben. Gekauft hatten die beiden Lichttechnik, Boxen, Wände, Westen sowie die Faserlaser von Matthias Lutz, der in Marktredwitz eine Lasertag-Arena hatte.

Das Landratsamt Tirschenreuth wiederum bemängelt die fehlende Bauleitplanung der Stadt Mitterteich: Eine Vergnügungsstätte sei laut Baunutzungsverordnung lediglich in einem Kerngebiet allgemein zulässig – und diese Voraussetzung liege hier nicht vor, heißt es aus der Behörde. Die müsse nämlich die Kommune, in dem Fall also die Stadt Mitterteich, schaffen. Das wüssten die Verantwortlichen. Mitterteichs Zweiter Bürgermeister Johann Brandl kann zu dem Fall nicht viel sagen – nur so viel: Selbst wenn der vorhabenbezogene Bebauungsplan in Angriff genommen werde, bleibe das Ergebnis offen. Er könne sich vorstellen, dass sich der Stadtrat – wenn von den Bauherrn so gewünscht – mit der Thematik befasst. „Man darf nicht vergessen, dass Entertainmentanlagen städtebaulich auch passen müssen”, gibt Brandl zu bedenken.

Für Rötzschke und Bock sowie deren Familien steht fest, dass sie ihre Pläne für eine Lasergame-Arena nicht mehr im Landkreis Tirschenreuth umsetzen wollen. Ideen für andere Orte gebe es schon.

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