Bei einer Grenzkontrolle auf der A6 bei Waidhaus entdeckt die Bundespolizei eine manipulierte tschechische Identitätskarte. Der Besitzer steht nun unter Verdacht der Urkundenfälschung.
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus laut einer Pressemitteilung bei einer Kontrolle auf der Autobahn A6 eine manipulierte tschechische Identitätskarte sichergestellt. Die Beamten entdeckten das Dokument in einem Zigarettenetui, das der 50-jährige Besitzer am Körper trug. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass die ID-Karte nicht mit der Person übereinstimmte und Manipulationen aufwies, wie ein verdecktes und zerkratztes Ablaufdatum.
Der Mann gab an, dass seine eigene Identitätskarte abgelaufen sei und er deshalb die Karte eines Freundes mitgenommen habe. Er habe das Ablaufdatum durch Zerkratzen verändert. Eine plausible Erklärung, warum er sich nicht mit seiner eigenen Karte ausgewiesen hatte, konnte er nicht liefern. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Missbrauchs von Ausweispapieren ein. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der Mann weiterreisen.