Mehr als zehn Kilo Pyrotechnik liegen im Gepäck von drei jungen Männern. Die Bundespolizei stoppt das Auto und ermittelt.
Mehr als zehn Kilogramm Pyrotechnik hat die Bundespolizei am Donnerstag, 1. Oktober, bei einer Kontrolle in Waldsassen sichergestellt. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Waidhaus waren drei junge Männer im Alter von 18, 20 und 21 Jahren mit einem Auto aus Tschechien eingereist, als Beamte das Fahrzeug überprüften.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten mehrere Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4. Zur Einordung: Laut der Bundespolizei zählt Silvesterfeuerwerk zur Kategorie F2. Von den Kategorien 3 und 4 geht mittlere beziehungsweise große Gefahr aus. Für den Erwerb und Umgang ist eine entsprechende sprengstoffrechtliche Erlaubnis nötig.
Dem 18-Jährigen ordneten die Beamten rund 2 Kilogramm zu, dem 20-Jährigen etwa 4,6 Kilogramm und dem 21-Jährigen rund 4 Kilogramm. Insgesamt stellte die Bundespolizei nach eigenen Angaben Feuerwerkskörper mit einer Nettoexplosivstoffmasse von rund 3,5 Kilogramm sicher.
Weil die drei Männer die nötigen sprengstoffrechtlichen Voraussetzungen nach ersten Erkenntnissen nicht erfüllt hätten, stellten die Beamten die Pyrotechnik sicher. Gegen die 18, 20 und 21 Jahre alten Männer leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz ein. Danach durften sie ihre Reise ohne die sichergestellten Gegenstände fortsetzen.