Style-Check für Azubis: So trittst du im Job richtig auf | Weiden24

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vor 8 Stunden
Die Frage vor dem Kleiderschrank: Welches Outfit soll's sein? Gepflegt und zur Branche passend – so gelingt der Auftritt. (Bild: Crazyluke - stock.daobe.de)
Die Frage vor dem Kleiderschrank: Welches Outfit soll's sein? Gepflegt und zur Branche passend – so gelingt der Auftritt. (Bild: Crazyluke - stock.daobe.de)
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Die Frage vor dem Kleiderschrank: Welches Outfit soll's sein? Gepflegt und zur Branche passend – so gelingt der Auftritt. (Bild: Crazyluke - stock.daobe.de)

Style-Check für Azubis: So trittst du im Job richtig auf

Der erste Tag in der Ausbildung steht bevor – und du fragst dich: Was ziehe ich an? Wie soll ich meine Haare stylen? Ist Make-up okay?

Keine Sorge: Du musst nicht wie jemand ganz anderes aussehen. Aber dein Auftreten sollte zum Beruf und zum Unternehmen passen. Hier kommen die wichtigsten Tipps für deinen Start ins Berufsleben.

Kleidung: angepasst, aber authentisch

Als Grundregel kannst du dir merken: Dein Outfit sollte gepflegt sein, sauber und zur Branche passen. In einer Bank oder Kanzlei ist ein seriöser Look gefragt – Hemd oder Bluse, Stoffhose oder Rock, dezente Farben. In handwerklichen Berufen wie Kfz, Bau oder Metall ist praktische Kleidung angesagt – oft bekommst du sogar Arbeitskleidung gestellt.
Im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Büro darf es etwas lockerer sein, aber: Joggpants, bauchfreie Tops oder zerrissene Jeans sind tabu. Du willst zeigen, dass du den Job ernst nimmst – und das beginnt beim Outfit.

Frisur und Make-up: gepflegt statt übertrieben

Ob lang oder kurz, offen oder gebunden – deine Frisur sollte ordentlich und hygienisch sein. In Berufen mit Kundenkontakt oder in der Lebensmittelbranche ist es oft Pflicht, die Haare zusammenzubinden oder eine Kopfbedeckung zu tragen.
Make-up ist erlaubt, solange es dezent bleibt. Starkes Contouring, Glitzer oder knallige Lippen sind eher etwas für die Party abends. Gleiches gilt für Parfüm: Weniger ist mehr – niemand möchte von einer Duftwolke erschlagen werden.

Branchenunterschiede: Was ist wo üblich?

  • Industrie & Handwerk: Funktionalität zählt. Sicherheitsschuhe, Arbeitskleidung, wenig Schmuck.
  • Gesundheitswesen: Hygiene ist oberstes Gebot. Haare zusammen, kein auffälliges Make-up, kurze Nägel.
  • Verwaltung & Büro: Seriös und gepflegt. Hemd, Bluse, schlichte Farben, keine extravaganten Accessoires.
  • Einzelhandel & Gastronomie: Freundlich und ordentlich. Oft gibt es Dresscodes oder Uniformen.

Budget-Tipps: Gut aussehen muss nicht teuer sein

Du brauchst kein großes Geld, um dich passend zu kleiden. Hier ein paar Tricks:

  • Second-Hand-Läden: In deiner Stadt gibt’s sicher einen – dort findest du oft hochwertige Kleidung für wenig Geld. Außerdem ist’s nachhaltig.
  • Basics kombinieren: Ein paar schlichte Teile (zum Berispiel schwarze Hose, weiße Bluse) lassen sich vielseitig kombinieren.
  • Kleidung tauschen: Frag‘ Freund:innen oder Familie – oft haben sie etwas Passendes im Schrank.
  • Rabattaktionen nutzen: Viele Shops bieten Azubi-Rabatte oder Sonderaktionen für junge Leute.

Du siehst, du musst nicht perfekt gestylt sein – aber dein Auftreten sollte zeigen, dass du den Job ernst nimmst. Mit einem gepflegten, passenden Outfit und einem freundlichen Auftreten hinterlässt du einen super ersten Eindruck. Und das Beste: Du kannst dabei ganz du selbst bleiben. Viel Erfolg beim Start in deine Ausbildung – du rockst das!

 
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