Vier Haftbefehle bei Grenzkontrollen auf A 6 vollstreckt | Weiden24

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vor 6 Stunden
Die Bundespolizei Waidhaus vollstreckt bei Kontrollen auf der Autobahn gleich vier Haftbefehle. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)
Die Bundespolizei Waidhaus vollstreckt bei Kontrollen auf der Autobahn gleich vier Haftbefehle. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)
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Die Bundespolizei Waidhaus vollstreckt bei Kontrollen auf der Autobahn gleich vier Haftbefehle. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)

Vier Haftbefehle bei Grenzkontrollen auf A 6 vollstreckt

Die Bundespolizei Waidhaus vollstreckt bei Kontrollen auf der Autobahn gleich vier Haftbefehle. Zwei Männer begleichen ihre Strafen, eine Frau wird dem Haftrichter vorgeführt.

Am Donnerstag hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A 6 vier Haftbefehle vollstreckt. Das teilte die Behörde in einer Presseinformation mit. Zwei der gesuchten Straftäter konnten ihre Geldstrafen direkt vor Ort begleichen, während ein Mann auf die Hilfe eines Bekannten angewiesen war. Eine Frau wird dem Haftrichter vorgeführt, um ihre Auslieferung an die österreichischen Behörden zu prüfen.

Ein 38-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger wurde bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Regensburg vor, da er im Juli 2024 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden war. Er beglich die Geldstrafe von 342 Euro an der Kontrollstelle und konnte seine Reise fortsetzen.

Ein 36-jähriger rumänischer Staatsangehöriger wurde ebenfalls kontrolliert. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen unerlaubter Einreise. Da er die geforderte Summe von 750 Euro nicht aufbringen konnte, half ihm ein Bekannter aus. Der Freund zahlte die Summe bei der Bundespolizei in Würzburg ein, wodurch der Rumäne einer Haftstrafe entging.

900 Euro vor Ort beglichen

Ein weiterer rumänischer Staatsbürger, 25 Jahre alt, wurde wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gesucht. Er konnte die Geldstrafe von 900 Euro vor Ort begleichen und entging so einer Gefängnisstrafe.

Eine 32-jährige rumänische Staatsangehörige wurde von Zollbeamten an die Bundespolizei übergeben. Sie war in einem Kleintransporter kurz vor der Ausreise nach Tschechien aufgegriffen worden. Gegen sie lag ein europäischer Haftbefehl der Staatsanwaltschaft St. Pölten vor, da sie in zwei Fällen Betrug begangen haben soll. Die Frau wird einem Haftrichter vorgeführt, um ihre Auslieferung zu prüfen.

 
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