Was wird aus der „Käsemauer“ am Kepler-Gymnasium Weiden? | Weiden24

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Die künstlerisch gestaltete Betonmauer von Josef Gollwitzer (1917–2006) vor dem Kepler-Gymnasium Weiden ist sanierungsbedürftig. Die Kosten hoch. Die Diskussion über ihren Erhalt oder einen Abriss dauern an.  (Bild: Gabi Schönberger)
Die künstlerisch gestaltete Betonmauer von Josef Gollwitzer (1917–2006) vor dem Kepler-Gymnasium Weiden ist sanierungsbedürftig. Die Kosten hoch. Die Diskussion über ihren Erhalt oder einen Abriss dauern an. (Bild: Gabi Schönberger)
Die künstlerisch gestaltete Betonmauer von Josef Gollwitzer (1917–2006) vor dem Kepler-Gymnasium Weiden ist sanierungsbedürftig. Die Kosten hoch. Die Diskussion über ihren Erhalt oder einen Abriss dauern an. (Bild: Gabi Schönberger)
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Die künstlerisch gestaltete Betonmauer von Josef Gollwitzer (1917–2006) vor dem Kepler-Gymnasium Weiden ist sanierungsbedürftig. Die Kosten hoch. Die Diskussion über ihren Erhalt oder einen Abriss dauern an. (Bild: Gabi Schönberger)

Was wird aus der „Käsemauer“ am Kepler-Gymnasium Weiden?

Der Abbruch der maroden „Käsemauer“ beim Kepler-Gymnasium Weiden ruht im Moment. Eine Sanierung kann sich die Stadt finanziell nicht leisten.

Was tun mit der sanierungsbedürftigen Mauer vor dem Eingang des Kepler-Gymnasiums? Abreißen oder doch sanieren? Die Frage ist noch ungeklärt. Mögliche Alternativen sollen noch einmal geprüft werden, darin waren sich die Stadträte einig. Solange bleibt der im Januar durch Oberbürgermeister Jens Meyer ausgesetzte Abriss bestehen und die Mauer eingezäunt.

Die Mauer besteht aus 23 verschiedenen aufeinander gestellten Einzelteilen. Nach 55 Jahren haben sich laut Experte Verschiebungen und Risse ergeben. Werden die oberen fünf Elemente neu gegossen und der Rest der Mauer saniert, kämen Gesamtkosten von rund 160.000 Euro auf die Stadt zu. Dem gegenüber stehen „nur“ 18.000 Euro für den Abbruch der Mauer.

Die Mauer sei ein „Wahrzeichen des Keplers“, sagte Oberbürgermeister Jens Meyer, doch habe die Schule wichtigere Baustellen wie zum Beispiel die Toilettenanlagen. Kreative Lösungen seien gefragt.

Einen Vorschlag machte Kunstlehrer Axel T Schmidt. Er schlägt vor die Mauer einfach umzulegen. So bleibt das Kunstwerk erhalten, aber ohne Gefahr. Über eine Spendenaktion denkt der Förderverein des Kepler-Gymnasiums noch nach, wie dessen Vorsitzender Veit Wagner sagte. Der Förderverein könnte sich aber auch mit der Idee von Axel T Schmidt anfreunden.

 
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