„Weiden tobt“: Nachwuchsbands rocken das Jugendzentrum Weiden | Weiden24

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Die Myspace-Deathcore-Band „Mouth Full of Glass” holt sich den ersten Platz bei „Weiden tobt”. (Bild: Marina Gube)
Die Myspace-Deathcore-Band „Mouth Full of Glass” holt sich den ersten Platz bei „Weiden tobt”. (Bild: Marina Gube)
Die Myspace-Deathcore-Band „Mouth Full of Glass” holt sich den ersten Platz bei „Weiden tobt”. (Bild: Marina Gube)
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Die Myspace-Deathcore-Band „Mouth Full of Glass” holt sich den ersten Platz bei „Weiden tobt”. (Bild: Marina Gube)

„Weiden tobt“: Nachwuchsbands rocken das Jugendzentrum Weiden

Beim Band-Wettbewerb „Weiden tobt“ beweisen sechs Nachwuchsbands ihr Können. Von klassischer Rock-Musik bis MySpace-Deathcore bringen die Bands energiegeladene Auftritte und gute Stimmung ins Jugendzentrum Weiden.

Eine Bühne, sechs Performances, 15 Minuten Zeit: Vor einem vollen Saal haben am Samstag, 18. April, sechs Nachwuchsbands aus der Region versucht, die Jury und Zuschauer mit ihrer Musik zu überzeugen. Denn auch in diesem Jahr hieß es im Jugendzentrum (Juz) Weiden wieder „Weiden tobt“. Den Band-Contest gibt es bereits seit den 90er Jahren und hat sich über die vergangenen Jahre zu einer festen Größe in der regionalen Musikszene entwickelt.

Neben der vierköpfigen Jury (Hubert Schober, Günter Hagn, Ray.An, Claudia Moser), bestehend aus professionellen Musikern und Produzenten, lag die Entscheidung über den späteren Gewinner zu 50 Prozent in den Händen der Zuschauer.

Eröffnet haben den Abend die Gewinner des vergangenen Jahres, die Rockband „Wet Wipes“. Danach ging die erste Band „Nonsense“ an den Start. „Ihr seid herzlich eingeladen zum Toben, zum Ausrasten, aber vor allem zum Spaßhaben!“, wendete sich Sänger und Gitarrist Fabian Staufer ans Publikum. Vergangenes Jahr holte sich die Gruppe den dritten Platz im Wettbewerb. Weiter ging’s mit der Brutal-Death-Metal-Band „Dysthanasia“. Die sorgte mit donnernden Blastbeats und tiefem, grollendem Gesang für eine düstere Atmosphäre.

„Jetzt zeigt mal, dass Weiden nicht tot ist!”

Die Band „New Attic“ aus Amberg gab an diesem Abend bei „Weiden tobt“ ihr Bühnendebüt. Neben beliebten Covern aus dem Indie- und Alternative-Rock begeisterten die Jungs auch mit einem eigenen Song das Publikum. Mit spontan eingesprungenem Schlagzeuger, er hatte nur eine Probe Zeit, sich vorzubereiten, lieferte „No Repeat“ mit einem Mix aus Rock-Covern und selbst geschriebenen Liedern Musik, bei der alle Köpfe mitnickten.

Mit einem Cello, einem Instrument, das man normalerweise eher in der klassischen Musik vermutet, lieferte die Band „Anasi“ mit ihrer Musik einen Auftritt, der für viel Zuspruch und energiegeladene Stimmung, inklusive Moshpit, beim Publikum sorgte. Die letzte Band des Abends, „Mouth Full of Glass“, heizte die Leute dann noch einmal an. „Jetzt zeigt mal, dass Weiden nicht tot ist!“, animierte Sänger Elias Hösl. Mit ihrem Myspace-Deathcore-Sound brachten die Jungs noch mal Bewegung in die Menge.

Nicht mit Sieg gerechnet

Gegen 23 Uhr standen die Gewinner des Wettbewerbs fest. Den dritten Platz machte, trotz nur kurzer Vorbereitungszeit, die Band „No Repeat“. Den zweiten Platz erhielten mit ihrem Debütauftritt die Jungs von „New Attic“. Der Sieg ging an diesem Abend an „Mouth Full of Glass“. „Mich hat’s wirklich gewundert, weil wir eigentlich nur für den Spaß hergekommen sind“, sagte Elias Hösl.

Freuen konnten sich die drei Bands über Gutscheine in Höhe von 100 bis 300 Euro für das Musikhaus Lindner in Weiden. In was die Jungs von „Mouth Full of Glass“ das Geld investieren, stehe noch nicht fest. Was aber mit Sicherheit schon gesagt werden könne, verkündete Organisatorin Toni Raithel am Ende des Wettbewerbs: „‚Weiden tobt‘ wird es auch nächstes Jahr wieder geben.“

 
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