Mit dem „Westside Pub” öffnet Sebastian Pfab erneut die Tür zu einer bekannten Adresse in Weiden. Sein Ziel: Aus der ehemaligen Pilsbar „Baily’s“ wieder einen Treffpunkt zu machen.
Lange Zeit war es ruhig um die Bar in der Peuerlstraße 2. Seit Mitte Dezember ist die Tür wieder offen. Mit dem „Westside Pub“ erfüllt sich der 30-jährige Weidener Sebastian Pfab einen lang ersehnten Traum von einer eigenen Bar.
Sebastian kommt nicht aus der Gastronomie. Er arbeitete unter anderem als Maurer und Lagerist. Später machte er sich mit einem Dienstleistungsunternehmen selbstständig. Der Wunsch nach einer eigenen Bar begleitete ihn schon lange: „Ich bin in Sportheimen und Bars aufgewachsen. Mein Vater hat mich früher immer mitgenommen“, erzählt er. Der Einstieg in die Gastronomie sei anstrengend gewesen, gibt er zu. „Am Anfang hatte ich richtiges Zittern beim Einschenken.“ Unterstützt wird er von seiner Freundin Lea Wenzel (22). Gemeinsam renovierten sie die Bar weitgehend selbst.
Der Name „Westside Pub“ entstand spontan. „Einen Tag vor der Eröffnung ist mir der Film ‚Ali G in da House‘ eingefallen. Da sagt er ständig: ‚Westside is the best‘“, erzählt der 30-Jährige. Da die Bar im Westen von Weiden liegt, entschied er sich, die Bar so zu nennen. Dart spielt eine wichtige Rolle. Das zeigt sich auch im Logo des „Westside Pubs“. Sebastians Ziel: „Die Leute sollen gern herkommen. Fast so, als wären sie zu Hause.“
Erst im vergangenen März hatte Larissa Gmeiner die Bar unter dem Namen „Reverse“ neu eröffnet. Sie wollte nach dem Ende der Pilsbar „Baily’s“ ein neues, jüngeres Publikum ansprechen. Nach Angaben der Stadt Weiden konnte „aus rechtlichen Gründen keine dauerhafte gaststättenrechtliche Erlaubnis erteilt werden“. Auch der Versuch Ende Juli, das „Reverse“ als alkoholfreien Begegnungsraum neu zu starten, klappte nicht.