Zwei Festnahmen bei Grenzkontrollen auf der A6 | Weiden24

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Die Bundespolizei Waidhaus hat bei Grenzkontrollen auf der A6 zwei Personen festgenommen. (Symbolbild: Symbolbild:)
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Die Bundespolizei Waidhaus hat bei Grenzkontrollen auf der A6 zwei Personen festgenommen. (Symbolbild: Symbolbild:)

Zwei Festnahmen bei Grenzkontrollen auf der A6

Bei Grenzkontrollen auf der A6 bei Waidhaus wurden zwei Männer festgenommen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Beide wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

In der Nacht zum Freitag nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 zwei Männer fest, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Zunächst überprüften die Beamten einen 38-jährigen Bulgaren, der versuchte, als Insasse eines Transporters nach Deutschland einzureisen. Bei der Überprüfung seiner Personalien ergaben sich mehrere Fahndungstreffer. Wie die Bundespolizei mitteilt, war er in Deutschland bereits wegen Eigentumsdelikte aufgefallen. Vor zwei Jahren verurteilte ihn das Amtsgericht Frankfurt am Main wegen mehrfachen Diebstahls zu acht Monaten Haft. Aufgrund seiner Straffälligkeit entzog das Regierungspräsidium Darmstadt dem Mann die Freizügigkeit, ordnete im Januar 2025 seine Abschiebung in sein Heimatland an und verbot ihm für einen Zeitraum von fünf Jahren den Aufenthalt und die Wiedereinreise nach Deutschland. Wie es im Bericht weiter heißt, wurde der Bulgare schließlich im Juni 2025 mit dem Flugzeug in sein Heimatland abgeschoben. Fast gleichzeitig erließ die Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main einen Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn, da er seine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro aus einer Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt am Main nicht bezahlt hatte. Zudem waren aus Verurteilungen durch dasselbe Amtsgericht noch Verfahrenskosten und Reststrafen in Höhe von über 1500 Euro offen. Als der Gesuchte nun am Freitag erneut nach Deutschland einreisen wollte, verhaftete die Bundespolizisten ihn. Sie lieferten den 38-Jährigen im Laufe des Tages in die Justizvollzugsanstalt Amberg ein. Dort wird er die nächsten Monate seine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen und anschließend nach Tschechien zurückgewiesen, teilt die Bundespolizei mit.

Der zweite Fall betraf einen 26-jährigen Tschechen, der in einem Linienbus auf der Strecke Prag–Lyon nach Deutschland einreisen wollte. Auch bei ihm ergaben sich mehrere Fahndungstreffer. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hatte den 26-Jährigen zur Festnahme ausgeschrieben. Grundlage hierfür waren laut Bericht offene Justizschulden aus einer Verurteilung durch das Amtsgericht Vechta im Jahr 2023 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 450 Euro sowie 84,50 Euro Verfahrenskosten. Zudem waren drei weitere Staatsanwaltschaften an seinem Aufenthaltsort interessiert. Da er auch dieses Mal die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten zur Verbüßung seiner Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.

 
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