Beamte der Bundespolizei stoppten eine moldauische Familie an der Grenze auf der A6. Dabei stellten sie fest: Die Familie überschritt ihre Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum.
Am Mittwoch hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus einer Familie aus der Republik Moldau die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Familie, bestehend aus vier Personen im Alter von 41, 40, 21 und 15 Jahren, wurde bei einer Kontrolle auf der A6 gestoppt, teilt die Bundespolizei mit. Sie reisten mit einem internationalen Linienbus auf der Strecke Prag-Paris.
Obwohl sie gültige moldauische Reisepässe vorzeigen konnten, fehlten ihnen die notwendigen Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland. Die Beamten stellten fest, dass die Familie die erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum überschritten hatte. Besonders der 21-Jährige hielt sich über drei Jahre ununterbrochen dort auf.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Die Familie musste eine Sicherheitsleistung von jeweils 1000 Euro zahlen und wurde noch am selben Abend über den Flughafen Nürnberg in ihr Heimatland zurückgewiesen. Ob eine Wiedereinreisesperre verhängt wird, ist noch unklar.