DJ „Easy“ findet in Luhe seine letzte Ruhestätte | Weiden24

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Die Urne mit den Kopfhörern von DJ Easy und das Banner seines geliebten FC Luhe. (Bild: Ernst Frischholz)
Die Urne mit den Kopfhörern von DJ Easy und das Banner seines geliebten FC Luhe. (Bild: Ernst Frischholz)
Die Urne mit den Kopfhörern von DJ Easy und das Banner seines geliebten FC Luhe. (Bild: Ernst Frischholz)
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Die Urne mit den Kopfhörern von DJ Easy und das Banner seines geliebten FC Luhe. (Bild: Ernst Frischholz)

DJ „Easy“ findet in Luhe seine letzte Ruhestätte

Eine besondere Trauerfeier für einen besonderen Menschen: Mit den letzten Worten „Ois Easy“ verabschiedeten sich Familie, Freunde und Weggefährten von Joachim Schwarz, dem Kult-DJ „Easy“.

Noch zu Lebzeiten hatte Schwarz mit Freunden darüber gesprochen, wie er sich seine Beerdigung vorstellte und wo er gerne seine letzte Ruhe finden würde. Das „Wie“ setzte Trauerredner Jürgen Meyer beeindruckend in Szene: „Es gibt Menschen, denen begegnet man im Lauf des Lebens und irgendwann verblasst die Erinnerung an sie. Dann gibt es Menschen, die bleiben.“ Mit diesen Worten begann Meyer seine halbstündige, sehr emotionale Trauerrede. Währenddessen schluckten einige Anwesende und trockneten sich mit Taschentüchern die Augen.

Joachim Schwarz begann seine Karriere als DJ in den 1990er-Jahren im „Heigl“ und im „Nachtexpress“ in Weiden. Sein Erfolg führte ihn durch viele große Diskotheken in der Region. Teilweise feierte er mit bis zu 6000 Menschen, bald war Easy bayernweit bekannt. Schwarz legte nicht einfach einen festen musikalischen Ablauf fest, sondern reagierte flexibel auf das Publikum. Er wechselte die Musikrichtung und überraschte immer wieder. Er spürte, wann ein Song funktionierte und wann es Zeit war, die Richtung zu ändern. Sein Gespür für die Menschen konnte keine Technik ersetzen. „Wenn er uns jetzt hier stehen sähe, würde er sagen: ‚Jetzt schaut’s doch nicht alle so.‘“

Nach einem Leben in den Diskotheken der Region fand Kult-DJ Joachim Schwarz alias „Easy“ auf dem Friedhof in Luhe seine letzte Ruhestätte. Die Urne war schlicht mit einigen Blumenkränzen geschmückt und mit seinen Kopfhörern versehen, damit „der Easy“ alles mithören konnte, daneben der Wimpel des FC Luhe und ein großes Bild von ihm. Vorne saßen die Angehörigen, im Rund etwa 150 Trauergäste. Wie von Easy, der am 3. August 57 Jahre alt geworden wäre, gewünscht, trugen sie nicht Schwarz, sondern bunte Kleidung.

„Es gibt Menschen, denen begegnet man im Lauf des Lebens und irgendwann verblasst die Erinnerung an sie. Dann gibt es Menschen, die bleiben.“ Mit diesen Worten begann Trauerredner Jürgen Meyer seine emotionale Rede. Währenddessen schluckten einige Anwesende und trockneten sich mit Taschentüchern die Augen.

Joachim Schwarz begann seine Karriere als DJ in den 1990er-Jahren im „Heigl“ und im „Nachtexpress“ in Weiden. Sein Erfolg führte ihn durch viele große Diskotheken in der Region. Schwarz, den alle „Easy“ nannten, war laut Meyer ein Mensch, dem man begegnete und den man nicht mehr vergaß. Er war liebevoll, energisch und leidenschaftlich, hilfsbereit, positiv und manchmal auch ein wenig speziell. Mit Respekt, Herz und dem Wunsch, Joachims Leben so zu erzählen, wie es zu ihm passt: ehrlich, bunt, mit Tiefgang und einem Augenzwinkern an Stellen, an denen er vermutlich geschmunzelt hätte. „Wenn er uns jetzt hier stehen sähe, würde er sagen: ‚Jetzt schaut’s doch nicht alle so.‘“

 
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