„Mouth Full of Glass“ rockt bei „Weiden tobt!“ mit MySpace-Deathcore | Weiden24

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
vor 4 Stunden
Die Weidener Band „Mouth Full of Glass”. (Bild: mcl)
Die Weidener Band „Mouth Full of Glass”. (Bild: mcl)
Die Weidener Band „Mouth Full of Glass”. (Bild: mcl)
cancel
info
Die Weidener Band „Mouth Full of Glass”. (Bild: mcl)

„Mouth Full of Glass“ rockt bei „Weiden tobt!“ mit MySpace-Deathcore

Mouth Full of Glass bringt das „MySpace Deathcore Revival” beim Bandcontest „Weiden tobt!“ auf die Bühne. Die Rockband aus Weiden setzt auf authentische Songs und kraftvolle Screams.

Facts zur Band:

  • Name: Michael Reichl (22), Elias Hösl (19), Felix Moller (26), Benjamin Haslauer (31)
  • Wohnort: Weiden/Landkreis Neustadt an der Waldnaab/Landkreis Tirschenreuth
  • Musik: Rockmusik

Wer kennt noch Myspace? Eine Plattform, auf der Bands früher ihre ersten Songs hochgeladen und sich eine Community aufgebaut haben. Genau dort verorten „Mouth Full of Glass“ ihren Sound: roh, laut und tief verwurzelt im „MySpace Deathcore Revival“. Die Band aus Weiden will diesen Sound beim Bandcontest „Weiden tobt“ auf die Bühne bringen.

Vom Band-Event zum Bandcontest

Die Entstehungsgeschichte der Band beginnt zufällig. „Im ganzen Ursprung war es ein Band-Event im Juz“, erzählt Schlagzeuger Michael Reichl (22). Dort lernte er einen Gitarristen kennen, über den schließlich Sänger Elias Hösl (19) dazustieß. Der damalige Gitarrist ist inzwischen nicht mehr Teil der Band, doch „dadurch wurde der Stein ins Rollen gebracht“, so Michael.

Mit Bassist Benjamin Haslauer (31) kam ein weiteres Bandmitglied hinzu – und über ihn schließlich Gitarrist Felix Moller (26). „Wir haben in Waldsassen den Verein ‘Save the Scene’, der Konzerte veranstaltet. Darüber und über meinen Cousin bin ich zur Band gekommen“, berichtet Felix.

Dunkle Themen, harter Sound

Musikalisch bewegt sich Mouth Full of Glass im Deathcore – einer Mischung aus Death Metal und Metalcore. „Oldschool, so um 2008 herum“, beschreibt Elias den Stil. Die Songs stammen aus der Feder von Felix, während Elias die Texte schreibt. Darin verarbeiten beide düstere Themen, inspiriert unter anderem von True-Crime-Videos.

Doch wer genau hinhören will, braucht Übung: „Die Lyrics hört man nicht so“, sagt Elias. Screaming – also der typische Schreigesang im Metal – ist fester Bestandteil ihres Sounds und transportiert die Emotionen der Songs oft stärker als die Worte selbst.

Zwischen Wettbewerb und Leidenschaft

Warum also bei „Weiden tobt“ antreten? Für die Band steht weniger der Sieg im Vordergrund als vielmehr die Sichtbarkeit. „Auftreten, spielen, Gesicht zeigen, dass wir da sind“, sagt Michael. Auch Benjamin betont: „Spaß haben und sich einen Namen machen.“ Entsprechend entspannt ist die Haltung: „Wir gehen nicht mit der Einstellung hin, dass wir gewinnen.“

Stattdessen setzen Mouth Full of Glass auf Authentizität – und ausschließlich auf eigene Songs. Ein weiterer Meilenstein steht bereits bevor: Anfang Juni spielen sie im Salute als Vorband der kanadischen Band „Opal in Sky“. Gleichzeitig feiern sie dort die Veröffentlichung ihrer ersten EP mit sechs Tracks.

 
north