Prozess in Nürnberg: Frau zum Sex angeboten und Stiefkind missbraucht? | Weiden24

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Ein 59-Jähriger weist vor Gericht die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und der Vergewaltigung zurück. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)
Ein 59-Jähriger weist vor Gericht die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und der Vergewaltigung zurück. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)
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Ein 59-Jähriger weist vor Gericht die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und der Vergewaltigung zurück. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)

Prozess in Nürnberg: Frau zum Sex angeboten und Stiefkind missbraucht?

Missbrauch im Kinderzimmer und Vergewaltigung auf einem Rastplatz - die Vorwürfe gegen einen 59-Jährigen wiegen schwer. Was sagt er vor Gericht dazu?

Ein Mann soll über Jahre seine Frau zum Sex mit anderen Männern gezwungen und seine Stieftochter missbraucht haben. Seit Dienstag steht der 59-Jährige wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 250 Fällen und Vergewaltigung in 80 Fällen vor dem Landgericht in Nürnberg. Zu Prozessbeginn wies dieser die Vorwürfe zurück. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt unter anderem vor, seine Frau auf einem Rastplatz an der A73 festgehalten zu haben, damit drei unbekannte Männer diese vergewaltigen können. Außerdem habe er übers Internet Kontakt zu fremden Männern aufgenommen und diese zum Sex mit sich und seiner Frau nach Hause eingeladen. 

Missbrauch im Kinderzimmer 

Diese habe dabei nur mitgemacht, weil sie Angst gehabt habe, dass ihr Mann sie sonst wieder schlage, heißt es in der Anklageschrift. Demzufolge soll der Mann von 2004 bis 2011 seine 1997 geborene Stieftochter im Kinderzimmer und in einem Hinterraum seiner Werkstatt wiederholt missbraucht haben. 

Der Anklagte äußerte sich einem Gerichtssprecher zufolge umfangreich zu den Vorwürfen. Demnach bestritt er den sexuellen Missbrauch seiner Tochter und den Vorfall auf dem Rastplatz. Die sexuellen Kontakte mit dritten Männern seien einvernehmlich gewesen, sagte er laut dem Sprecher. Das Landgericht hat für den Prozess insgesamt acht Verhandlungstage angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:260714-930-382349/1

 
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