Am ersten Prozesstag klicken die Handschellen. Der Grund: Verdunkelungsgefahr. Der 61-jährige Angeklagte, der sich vor dem Landgericht wegen Urkundenfälschung und Betrug verantworten muss, zeigt vor Gericht ein bizarres Bild von sich.
Am ersten Prozesstag am Landgericht Weiden kam es zu einer unerwarteten Wendung, als der 61-jährige Angeklagte in Untersuchungshaft genommen wurde. Richter Markus Fillinger sah Verdunkelungsgefahr, da der Mann kurz vor Verhandlungsbeginn Briefe an Zeugen geschickt hatte.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Urkundenfälschung und versuchten Betrug vor: Er soll das Testament und einen Abschiedsbrief seiner verstorbenen Partnerin gefälscht haben, um sich ein Erbe von drei Millionen Euro zu erschleichen. Trotz seiner energischen Beteuerungen der Unschuld und einem chaotischen Auftritt im Gerichtssaal bleibt er in Haft.
Der Prozess wird schon bald fortgesetzt – Fortsetzung folgt am Mittwoch!