Weidener Bar „BarCode“ öffnet wieder | Weiden24

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Noch steht man in der Bürgermeister-Prechtl-Straße vor verschlossenen Türen. Das ändert sich ab Samstag.  (Bild: Ilias-Maurice Ziergiebel)
Noch steht man in der Bürgermeister-Prechtl-Straße vor verschlossenen Türen. Das ändert sich ab Samstag. (Bild: Ilias-Maurice Ziergiebel)
Noch steht man in der Bürgermeister-Prechtl-Straße vor verschlossenen Türen. Das ändert sich ab Samstag. (Bild: Ilias-Maurice Ziergiebel)
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Noch steht man in der Bürgermeister-Prechtl-Straße vor verschlossenen Türen. Das ändert sich ab Samstag. (Bild: Ilias-Maurice Ziergiebel)

Weidener Bar „BarCode“ öffnet wieder

Zuletzt war es ruhig um das Weidener „BarCode“. Doch das ändert sich: Die Bar eröffnet mit einem altbewährten Grundkonzept. Darauf können sich die Gäste neben einem modernen Look in Zukunft freuen.

Seit Juni des vergangenen Jahres ist die Weidener Bar „BarCode“ geschlossen. Am Samstag, 28. Februar, wird sie groß wiedereröffnet. Hinter dem Neustart stehen Christian Seebauer (32) und sein Bruder Manuel (26). Christian Seebauer war bereits Betreiber der ehemaligen Weidener Diskothek „Loop“. Erfahrung bringt er also mit. Die Idee einer eigenen Bar in Weiden trage er schon lange mit sich herum. „Eigentlich habe ich das schon seit zehn Jahren geplant“, sagt er. Gezielt gesucht habe er aber nie. „Die Umstände und der Zeitpunkt haben dann einfach gepasst.“

Wie in Großstädten

Am Grundkonzept wollen die Brüder festhalten. „Es soll das ‚BarCode‘ bleiben, wie es schon immer war“, betont Manuel Seebauer. Statt einer kompletten Neuausrichtung haben sie vor allem technisch nachgerüstet und der Bar einen modernen Look verpasst. Die Getränkekarte ist neu und bietet eine große Auswahl an Drinks. „Wir decken alle Sparten ab und es sind auch Specials geplant.“ Musikalisch setzen die Betreiber auf Abwechslung. Geplant sind etwa Oldschool-Hip-Hop-Abende oder House-Musik. „Aber nie in die Extreme“, sagt Christian Seebauer. Außerdem sollen laut den Brüdern bekannte Weidener DJs am Pult stehen. „Die Leute können sich auf etwas freuen“, versprechen sie.

Die Stimmung könne je nach Veranstaltung variieren. Mal mehr Party, mal entspannter. Da sich die Bar in zwei Bereiche trennen lässt, sei Tanzen ohne Probleme möglich. Trotzdem solle das „BarCode“ kein Club werden. Der 26-jährige Inhaber beschreibt es als „entspannte Bar mit cooler Musik, in der man auch tanzen kann. So wie in Großstädten.“

Man wächst an Herausforderungen

Ganz ohne Probleme verliefen die Vorbereitungen nicht. „Am Anfang war die Heizung kaputt“, erzählt Christian Seebauer. Sein Bruder ergänzt: „Vor kurzem hatten wir wegen der Heizung auch noch einen Rohrbruch.“ Das Wasser tropfte aus den Lampen, und alles musste schnell und kurzfristig repariert werden. Zwischenzeitlich hatten die Brüder „schon ein bisschen Angst“, ob die Eröffnung rechtzeitig stattfinden würde. Verschoben wurde dennoch nichts. Aus Herausforderungen wachse man schließlich, erklären die Brüder.

„Einfach was Cooles machen“

In einer Zeit, in der viele Bars schließen müssen, sehen die Betreiber darin eher einen Ansporn als eine Abschreckung. „In Weiden soll wieder mehr los sein“, sagen sie. Zwar habe man schon beim „Loop“ gesehen, dass es schwierig sein kann, aber „eine gute Bar kann auf jeden Fall funktionieren“. Die Brüder betonen, dass sie offen für Neues seien. Sie freuen sich, „wenn hier was los ist“, und glauben, dass auch die Weidener wieder Lust darauf haben. „Wir geben unser Bestes und wollen den Leuten etwas bieten.“ Am Ende gehe es darum, „einfach was Cooles zu machen“.

Gut vernetzt

Konkurrenzdenken gibt es laut den Seebauers nicht. Im Gegenteil: Zur Feier der Eröffnung haben sie vom Club „Hashtag“ 100 Eintrittsbänder bekommen. Mit diesen kommen ihre Gäste am Samstag kostenlos in den Club. „Perfekt für alle, die nach dem BarCode-Besuch noch weiterfeiern möchten.“ Man sei gut vernetzt und „mit allen cool“, sagt Manuel Seebauer.

Ein weiteres Eröffnungs-Special ist jedoch nicht geplant. Die Gäste sollen die Bar erst einmal kennenlernen und „cool reinstarten“. Ob das Konzept aufgeht, wird sich zeigen. Die Motivation der Brüder ist jedenfalls spürbar. Am Samstag öffnen sich die Türen und vielleicht beginnt damit ja ein neues Kapitel im Weidener Nachtleben.

 
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