Blue Devils Weiden kassieren vierte Niederlage in Serie | Weiden24

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vor 4 Stunden
Die spielentscheidende Szene: Der Weidener Neal Samanski (rechts) kassierte nach einem Kniecheck gegen Alexander Dosch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Fabian Ribnitzky (links) und Co. kassierten in der daraus resultierenden fünfminütigen Unterzahl zwei Gegentore. (Bild: Thomas Heide)
Die spielentscheidende Szene: Der Weidener Neal Samanski (rechts) kassierte nach einem Kniecheck gegen Alexander Dosch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Fabian Ribnitzky (links) und Co. kassierten in der daraus resultierenden fünfminütigen Unterzahl zwei Gegentore. (Bild: Thomas Heide)
Die spielentscheidende Szene: Der Weidener Neal Samanski (rechts) kassierte nach einem Kniecheck gegen Alexander Dosch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Fabian Ribnitzky (links) und Co. kassierten in der daraus resultierenden fünfminütigen Unterzahl zwei Gegentore. (Bild: Thomas Heide)
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Die spielentscheidende Szene: Der Weidener Neal Samanski (rechts) kassierte nach einem Kniecheck gegen Alexander Dosch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Fabian Ribnitzky (links) und Co. kassierten in der daraus resultierenden fünfminütigen Unterzahl zwei Gegentore. (Bild: Thomas Heide)

Blue Devils Weiden kassieren vierte Niederlage in Serie

Die Lage für die Blue Devils Weiden spitzt sich im Tabellenkeller der DEL2 immer weiter zu. Trotz teils ansprechender Leistung unterlag die Mannschaft des Interimstrainer Jürgen Rumrich am Sonntag auch bei den Lausitzer Füchsen.

Die Blue Devils Weiden haben am Sonntagabend das Auswärtsspiel in der DEL2 vor 2629 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser gegen die Lausitzer Füchse mit 3:5 verloren. Dabei kämpften sich die Oberpfälzer nach einem 0:2-Rückstand erst zurück, um dann doch binnen kürzester Zeit entscheidend in Rückstand zu geraten.

Beim Auswärtsspiel in Weißwasser konnte Interimscoach Jürgen Rumrich auf dasselbe Aufgebot zurückgreifen wie bei der deutlichen Niederlage gegen die Kassel Huskies. Innerhalb der Reihen nahm er jedoch kleinere Umstellungen vor: Manuel Edfelder rückte wieder in die Defensive, insgesamt standen sieben Verteidiger im Kader. Weiterhin nicht zur Verfügung standen Tommy Muck und Fabian Voit sowie die Langzeitverletzten Rubes, Jermain und Filin. Zwischen den Pfosten erhielt erneut Michael McNiven das Vertrauen, während Felix Noack nach überstandener Verletzung wieder als Backup zur Verfügung stand.

Die Blue Devils legten einen ordentlichen Start hin und kamen früh durch Schiemenz und Voyer zu ersten Abschlüssen, doch Füchse-Goalie Morrone war jeweils sicher zur Stelle. Insgesamt hatten die Oberpfälzer in der Anfangsphase mehr Spielanteile. Das Blatt wendete sich jedoch mit dem ersten Powerplay der Lausitzer: Nach einem Abpraller staubte Breitkreuz zur 1:0-Führung ab. Danach lag das Momentum kurzzeitig bei den Gastgebern, die defensiv kompakt standen, Weidener Angriffe frühzeitig unterbanden und auf der Gegenseite zu eher harmlosen Abschlüssen aus der Distanz kamen.

Auch im zweiten Drittel bestimmten die Blue Devils zunächst das Geschehen und betrieben enormen Aufwand. Der Ertrag blieb jedoch überschaubar: Viele Abschlüsse kamen aus der Distanz und stellten Morrone kaum vor Probleme. Selbst im Powerplay fanden die Weidener zwar immer wieder sauber in die Formation, doch Voyer und Ward scheiterten jeweils am stark aufgelegten Füchse-Goalie. Und wie so oft rächte sich die fehlende Effizienz: Eine Minute vor der Pause setzten die Hausherren einen Bilderbuchkonter. Knobloch eroberte die Scheibe an der blauen Linie, legte quer auf Dosch, der frei vor dem Tor zum zu diesem Zeitpunkt eher schmeichelhaften 2:0-Pausenstand einschob.

Doch die Blue Devils starteten in Überzahl ins Schlussdrittel und schafften umgehend den Anschlusstreffer. Der resultierte aus einer Brüder-Kombination, als Neal Samanski wunderschön Noah Samanski in Szene setzte, der keine Mühe hatte einzunetzen. Und die Gäste nahmen diesen Schwung mit. Alex-Olivier Voyer nutzte gleich das nächste Powerplay zum Ausgleich. Sein Hammer ins kurze Eck überraschte nicht nur Füchse-Goalie Morrone. Doch passend zur Situation währte die Freude über den Treffer gerade einmal 44 Sekunden, ehe Jahnke sträflich frei vor McNiven auftauchte und sich nicht zweimal bitten ließ. Wie gewonnen, so zerronnen – denn wenig später kassierte Neal Samanski wegen eines Kniechecks eine Spieldauerdisziplinarstrafe. In der fünfminütigen Überzahl schlugen die Füchse eiskalt binnen 24 Sekunden doppelt zu und entschieden diese Partie frühzeitig. Der Anschlusstreffer von Schiemenz kam zu spät.

Lausitzer Füchse: Morrone - Panocha, Havlena, Hjorth, Kretzschmar, Freis, Heyter, Sezemsky - Nieleck, Jahnke, Broda, Breitkreuz, Brady, Scheidl, Saakyan, Knobloch, Leden, Tripcke, Theodore, Dosch
Blue Devils Weiden: McNiven - Kolb, Marusch, Bohac, Edfelder, Schwaiger, Ribnitzky, Pokorny - Gläser, Voyer, Ward, Schiemenz, Tsekos, Vinzens, Ne. Samanski, No. Samanski, Vogt, Schwarz, Thal
Tore: 1:0 (13.) Breitkreuz (Brady, Scheidl), 2:0 (39.) Dosch (Saakyan, Knobloch), 2:1 (42.) No. Samanski (Ne. Samanski, Vogt), 2:2 (46.) Voyer (Pokorny), 3:2 (46.) Jahnke (Broda, Nieleck), 4:2 (52.) Broda (Nieleck, Havlena), 5:2 (52.) Brady (Nieleck, Breitkreuz), 5:3 (58.) Schiemenz (Ward, Tsekos)
Strafen: Weißwasser 8, Weiden 9 + 20 für Neal Samanski
SR: Moosberger, Lehmann
Zuschauer: 2629

 
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