Draußen klirrende Kälte, drinnen trockene Heizungsluft – und irgendwo dazwischen: dein Haar, das einfach nicht mitspielen will. Im Winter fühlt sich selbst die beste Haarstruktur schnell spröde, elektrisch und platt an.
Und wer kennt es nicht? Kaum ist die Mütze abgesetzt, steht alles in alle Richtungen. Aber keine Sorge – mit den richtigen Pflege-Tricks und Frisuren kannst du auch bei Minusgraden glänzen.
Eine Mütze und eine gute Frisur müssen sich nicht ausschließen. Es gibt Looks, die unter Wolle, Kaschmir oder Beanie nicht platt werden – und nach dem Abnehmen trotzdem stylisch aussehen. Denn: Mützen helfen, die Haare vor Stressfaktoren wie Kälte oder Regen zu schützen.
Ein tiefer Dutt im Nacken ist der Klassiker für Mützenwetter. Einfach die Haare locker eindrehen und mit einem Haargummi fixieren. Der Look bleibt flach am Kopf und bekommt nach dem Absetzen der Mütze mit ein paar Handgriffen wieder Form.
Der Zopf ist praktisch, schützt die Spitzen und verhindert Knoten durch Wind oder Reibung. Bonus: Nach dem Lösen entstehen leichte Wellen und das ganz ohne Hitze.
Damit nichts rutscht, sollte der Zopf unter Mützen sehr tief ansetzen. Etwas Öl oder Gel bringt Glanz und verhindert Frizz. Der Sleek Ponytail funktioniert aber vor allem auch mit Stirnbändern oder Ohrenschützern.
Der halbe Dutt ist ideal, wenn du Volumen behalten willst, aber nicht alles offen tragen möchtest. Wichtig: nicht zu fest binden, sonst gibt’s Knicke. Wenn deine Mütze zu eng ist, kann er schnell platt werden, deshalb lieber mit Stirnband oder Ohrenschützern tragen.
Wer seine Frisur nicht komplett unter einer Mütze verstecken möchte, kann auf Stirnbänder setzen. Sie halten die Ohren warm, verhindern Frizz am Ansatz und lassen die restliche Frisur ungestört. Strickvarianten aus Wolle oder Kaschmir sind perfekt für den Alltag. Besonders praktisch: Sie lassen sich problemlos über Low Buns, Half-Up-Buns oder offenen Wellen tragen, ohne die Form der Frisur zu zerstören.
Im Winter braucht dein Haar vor allem eines: Feuchtigkeit. Kalte Luft draußen und trockene Heizungsluft drinnen entziehen ihm Wasser und natürliche Öle. Das Ergebnis: Frizz, Spliss und Glanzverlust. Setze deshalb auf Pflege mit nährenden Ölen wie Argan-, Jojoba- oder Kokosöl. Eine Leave-in-Creme oder ein Anti-Frizz-Serum sorgen dafür, dass sich die Haare weniger elektrisch aufladen.
Ein weiterer Tipp: Gib ab und zu ein Pflegeöl in die Spitzen. Und wer mag, gönnt sich einmal pro Woche eine Haarmaske mit Hyaluronsäure oder Shea Butter – das hilft, die Feuchtigkeit zu speichern.
Wenn es knistert, liegt es meist an der Reibung: Wolle und synthetische Stoffe laden Haare elektrisch auf.
Kleine Routinen machen den Unterschied:
Gerade im Winter lohnt sich Minimalismus. Zu viele Produkte, zu heißes Styling oder zu häufiges Waschen stressen die Haare zusätzlich. Lieber auf hochwertige, feuchtigkeitsspendende Basics setzen.