Nach Schiri-Schelte: Geldstrafe für Luca Gläser | Weiden24

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vor 3 Stunden
Luca Gläser von den Blue Devils Weiden im Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am 10. Februar 2026. (Bild: Werner Moller)
Luca Gläser von den Blue Devils Weiden im Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am 10. Februar 2026. (Bild: Werner Moller)
Luca Gläser von den Blue Devils Weiden im Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am 10. Februar 2026. (Bild: Werner Moller)
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Luca Gläser von den Blue Devils Weiden im Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am 10. Februar 2026. (Bild: Werner Moller)

Nach Schiri-Schelte: Geldstrafe für Luca Gläser

Eine Entschuldigung bei den Schiedsrichtern hat Luca Gläser wohl eine Sperre erspart. Der Stürmer der Blue Devils Weiden wird nach seiner öffentlichen Wut-Rede aber dennoch zur Kasse gebeten.

Nach dem DEL2-Meisterschaftsspiel der Lausitzer Füchse gegen die Blue Devils Weiden am 8. Februar 2026 hat die Ligagesellschaft ein nachträgliches Ermittlungsverfahren gegen Weidens Stürmer Luca Gläser eingeleitet. Hintergrund waren Äußerungen, die Gläser unmittelbar nach der Partie in einem Interview über die Schiedsrichter getätigt hatte. Laut DEL2 wurden die Aussagen als unsportlich und unangemessen bewertet. Sowohl die Videoaufzeichnung des Interviews als auch die Stellungnahmen von Spieler und Verein dienten als Grundlage der Entscheidung. Gläser räumte in seiner Stellungnahme die Vorwürfe ein und entschuldigte sich für seine öffentlichen Kommentare. Zudem bot er an, persönlich auf die betroffenen Unparteiischen zuzugehen. Diese Einsicht wirkte sich strafmildernd aus.

„Es ist leider jede Woche, dass eine dritte Partei in das Spiel eingreift, Situationen völlig falsch beurteilt“, sagte Gläser unmittelbar nach Spielschluss bei Sporteurope.tv. „Ich glaube, irgendwann müssen wir alle mal etwas sagen. Popiesch hat es vorgemacht. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber wenn ständig eine dritte Partei ins Spielgeschehen eingreift, dann ist das aus meiner Sicht nicht in Ordnung“, schimpfte Gläser weiter und schloss seine Schiri-Schelte: „Da können wir nichts, da kann Weißwasser nichts – da müssen sich andere Leute an den Kopf fassen.“ Das Sportgericht verhängte schließlich eine Geldstrafe gegen den 26-Jährigen und geht davon aus, dass der Spieler seine angekündigte Entschuldigung auch gegenüber den Schiedsrichtern umsetzt.

 
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