Der SSV Jahn Regensburg verpasst am Samstag einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga. Wenn's blöd läuft, steht die Wimmer-Truppe gar ohne Punkt da.
Felix Gebhardt hat sich in dieser Saison schon den ein oder anderen Schnitzer beim SSV Jahn erlaubt. Am Samstag war der Keeper aber der Garant, dass die Regensburger im Spiel der 3. Fußball-Liga gegen Viktoria Köln wenigstens einen Punkt ergatterten. Zwei Mal reagierte der 23-Jährige prächtig. Ein Sieg der Gäste wäre allerdings auch alles andere als verdient gewesen. Beide Teams waren an diesem Nachmittag im Regenburger Süden auf überschaubarem Niveau unterwegs. Mit nun 28 Punkten bleibt der SSV Jahn nah an der Kante zum Tabellenkeller
Die Gastgeber legten zwar vor nur 6350 Zuschauern gut los, zwingend war aber kaum etwas. Die ersten Chancen hatten die Gäste aus Köln. Zunächst rettete Jahn-Keeper Felix Gebhardt mit einer starken Fußabwehr gegen Verthomy Boboy (19.). Meiko Sponsel schoss auf guter Position drüber (19.). Der SSV Jahn meldete sich nur kurze Zeit später an. Nach einem Doppelpass mit Benedikt Saller zog Noel Eichinger schräg vorm Tor ab. Viktoria-Keeper Arne Schulz lenkte den Ball um den Pfosten. Eric Hottmann scheiterte mit einem Schuss ebenfalls am Viktoria-Keeper (37.) Und kurz vor der Pause hatte Eichinger nach einem Sprintduell nicht mehr die Kraft, ordentlich abzuschließen.
Jahn-Keeper Gebhardt reagierte zehn Minuten nach der Pause nochmal prächtig. Der Ex-Regensburger David Otto hatte aus zentraler Position 14 Meter vor dem Tor abgezogen, fast eine „”Hundertprozentige”, der Schlussmann entschärfte den Ball. Jahn-Trainer Wimmer versuchte mit einem Doppelwechsel nach gut einer Stunde durch Christian Kühlwetter und Oscar Schönfelder neue Impulse zu bringen. Eric Hottmann hatte nach einer Hereingabe noch eine gute Möglichkeit (77.). Doch wie Gebhardt war auch sein gegenüber Schulz an diesem Tag ein sehr sicherer Rückhalt. Was er auch in der Nachspielzeit mit einer starken Parade nach einem Kopfball von John Posselt bestätigte.